Über mich        

        

 

Wenn ich heute auf meinen Lebensweg zurückblicke, dann stelle ich mit Erstaunen fest: Trotz aller Kurven und Umwege, Sackgassen, gesperrten Straßen, Höhen und Tiefen folgte mein Leben stets demselben Ziel: Begegnung von Mensch zu Mensch, Interesse am anderen, Teilen von Freude und Leid.

 

Nach meinem Abitur 1976 in München führte mich mein Weg auf die toxikologische Station des Klinikums rechts der Isar in München – zuerst als Praktikantin, später als Schwesternhelferin. Hier gewann ich zum ersten Mal Einblick in die tiefe seelische Not und Verzweiflung von Menschen, die durch ihr sinnleeres Leben drogenabhängig geworden waren bzw. sich selbst das Leben nehmen wollten.


Im Sommer 1977 begann ich meine Lehre zur Arzthelferin und arbeitete in einer internistischen Praxis. Während der Elternzeit kehrte ich zurück als Sitzwache oder Nachtwache wiederum im Klinikum r.d.I. bis zum dritten Kind.


Jetzt kamen andere Interessen hinzu – die Sehnsucht nach Halt im Glauben bahnte sich ihren Weg mit der Erstkommunion meines ersten Sohnes und ein neues, ehrenamtliches Engagement in der Kinderseelsorge sorgte für viele schöne Erfahrungen. 1990 begann ich
– nun mittlerweile 4-fache Mutter – in meinem alten Beruf in einer pädiatrischen Praxis. Ehrenamt, Muttersein, Beruf – alles zusammen wurde bald zuviel und meine Sehnsucht im Religiösen wurde stärker und meine Berufung.1995 begann ich mein Studium für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt, Abt. München und schloß dieses 1999 mit dem Diplom ab. Meine Diplomarbeit versuchte bereits damals einen Weg zu bahnen um Theologie und damit Glauben und Spiritualität und Psychologie zu verbinden, als einander ergänzende Wissenschaften zu einen. Seit 1999 arbeite ich in der Gemeindeseelsorge der Erzdiözese München-Freising.  

 

Diese Aufgabe wiederum konfrontierte mich erneut mit existentiellen Themen wie Leid und Tod. Um Menschen länger begleiten zu können lag der Schritt zur psychotherapeutischen Ausbildung nahe.  Über viele Jahre erfolgte die psychotherapeutische Ausbildung am IGW – Institut für integrative Gestalttherapie Würzburg. Selbsterfahrung, Lehrtherapien, Methodikseminare, klinische Seminare, Theorie folgten und schließlich auch über Jahre die therapeutische Arbeit mit Klienten unter Supervision.  Eine neue Herausforderung erwartete mich ab Herbst 2013 in der Mitarbeit im NETZWERK TRAUER des Dekanates Ebersberg sowie die Mitarbeit in der Altenheimseelsorge ab 2014. 

 

Mit bestandener Überprüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie 2012 wurde der Weg frei, mich in eigener Praxis nieder zu lassen. Und ich kann heute sagen: Der Weg hat mich geformt und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin: Ein Mensch, der Freude und Leid kennt wie auch Schmerz und Angst. Vergangenes, Belastendes, Einengendes loszulassen war nicht immer einfach, doch die Anziehungskraft des Neuen war stärker, die Lust und Neugier auf Leben und Lebendigkeit.  

 

Ich freue mich heute auf neue Begegnungen. Ich freue mich auf Sie.

    

 

 

Fortlaufende Gruppenangebote:

 

Achtsamkeit und Stressabbau

 - neuer Beginn 2.10.2017 

 

Gesprächskreis (2) 

Kinder der Kriegskinder         - neuer Beginn 23.10.2017

 

_________________________

 

Vorträge:

 

Wir Kinder der Kriegskinder

13.10.2017 Grafing, Pfarrheim 

23. Nov. 2017  Jugendstelle Ebersberg, 20:00-22:00

23. Jan. 2018 - Pfarrheim Vaterstetten, 20:00 - 22:00

 

Scham, ein Tabu

Termine noch offen

 

Chronische Schmerzen

Termine noch offen

 

_________________________

 

Wandern für Seniorinnen und Senioren 59+

 

7.10.2017 - Ehrwald

28.10.2017 - Ammerleite

18.11.2017 - Staffelsee

13.01.2018 - 20.01.2018 Benediktbeuern

10.03.2018 - Walchensee

7.04.2018 - Kreuth

12.05.2018 - Obersalzberg