Camino de Costa - dem Küstenweg 

Und das war der Küstenweg in Spanien 2015:   

 

C. schreibt dazu:

Zuerst freute ich mich auf die Auszeit vom Alltag, genoss die Bewegung an frischer Luft, die schöne Landschaft, die Begegnungen und nicht zuletzt die gemeinsamen Impulse. Überrascht war ich, dass durch das Gehen mein Blick auf meinen eigenen Lebensweg und auch den mir nahestehender Menschen freier und deutlicher wurde - es fühlte sich an, als würde ich aus der Vogelperspektive auf mein Leben schauen.

 

Foto: Hedwig Geisberg


 

 A. + H.: Was uns beeindruckt hat:

Die vielfältigen Sinneseindrücke - den frischen Wind, die wärmende Sonne, das Vogelgezwitscher, wogende Kornfelder, das Spiel von Licht und Schatten in der Natur. Gedanken kommen und gehen wieder, entspanntes Nachdenken wird möglich. Wir gewinnen Freude am Laufen, an der Bewegung, an der Geschmeidigkeit des Körpers. Wir sind stolz das Tagesprogramm zu schaffen und so Schritt für Schritt dem Ziel näher kommen. Die Erfahrung, dass man doch stärker ist, als man denkt und annimmt. Schön dabei, nur an an den nächsten Schritt und die Natur um einen herum denken lernen. Stolz über 260 km gelaufene Strecke...

 

Foto: Hedwig Geisberg


 bin ich also wieder unterwegs. Ich gehe, bin immer wieder erstaunt, daß ich soweit gekommen bin, mich meine Füße ganz selbstverständlich tragen, obwohl ich doch sonst solche Strecken niemals an einem Stück zurücklege. Ich gehe gut, die Gruppe trägt mich mit, ich fühle mich wohl.  

Foto: Theresa Söhl


Ich nehme die Natur auf in mich, werde eins mit ihr, denn auch ich bin ja ein Teil davon.

Alles, was mich in letzter Zeit so beschäftigt hat, fällt ab von mir, ist zumindest jetzt ganz fern, fast unwirklich. Ich atme die frische Luft, spüre die Sonne und den Wind. So wie meine Lunge frei wird, so wird es auch meine Seele. Ich fühle mich geborgen und zugleich frei. Ich fühle mich Gott näher, alles um mich herum hat er ja erschaffen, und nicht zuletzt auch mich. Ich danke dir, mein Gott, daß ich das erleben darf. So wie ich diesen Weg gehe, komme ich auch näher zu dir, Schritt für Schritt. Alles braucht seine Zeit, und alles hat seine Zeit. Jetzt ist die Zeit des Gehens. Und doch freue ich mich auch auf die Zeit des Ruhens am Abend, der Stille, des Nachdenkens, was mir dieser Tag gebracht hat. Es ist für mich ein besonderes Glücksgefühl, gehen zukönnen, gehen zu dürfen. Habe ich doch Zeiten erlebt, da ich das nicht mehr konnte. Ich danke dir für dieses neue Leben, das du mir geschenkt hast, damit ich zu dir kommen kann, Schritt für Schritt, immer wieder.  

Und ich bin nichtalleine, das stärkt mich. Ich gehe mit anderen, den gleichen Weg, und doch jeder seinen eigenen Weg. Wir sprechen miteinander, mal in Gruppen, mal zu zweit, wir tauschen uns aus. Und ich erfahre vieles über andere, Dinge die mir neu sind, oder Erfahrungen, die ich selbst auch schon gemacht habe. Und wir alle befinden uns in deiner starken Hand, so bin ich nie alleine, selbst wenn ich ein Stück des Weges alleine gehe. Wenn wir dann anhalten, um Lieder zusingen und uns spirituell zu gemeinsamen Lesungen zu finden, so wird mir deine Anwesenheit noch bewußter. Es gibt Gelegenheit, die Gedanken abzwenden von all den kleinen Sorgen und Kümmernissen, die mich sonst gefangen halten. All das ist dann nicht mehr so wichtig. All die Unruhe, die ich sonst verspüre, taucht unter und eine große Gelassenheit ergreift mich, eine Zufriedenheit mit mir selbst. Ich muß mich nicht beweisen, ich  b i n. Einfach nur ich selbst, eingefangen in einer größeren Macht, die mich beschützt und meine Wege  lenkt, nicht nur diesen, den ich gerade gehe, sondern alle Wege, die ich im Leben gehe, vor allem meine Lebenswege. So wie ich diesen Weg hier gehe,  will ich auch am Ziel dieses Weges ankommen, ein Ziel das einen Namen hat, das ich kenne, obwohl ich noch nie dort gewesen bin.  Auch mein Leben wird ein Ziel haben, vielleicht sehe ich es noch nicht so klar, aber wenn der Weg gut war, wird alles gut werden. Und alles oder alle die mich auf diesem Weg begleiten oder mir begegnen, sind ein Teil davon.

 

nun bin ich also wieder unterwegs. Ich gehe, bin immer wiedererstaunt, daß ich soweit gekommen bin, mich meine Füße ganz selbstverständlich tragen, obwohl ich doch sonst solche Strecken niemals an einem Stück zurücklege. Ich gehe gut, die Gruppe trägt mich mit, ich fühle mich wohl. Ich nehme die Natur auf in mich, werde eins mit ihr, denn auch ich bin ja ein Teil davon.  

Alles, was mich in letzter Zeit so beschäftigt hat, fällt ab von mir, ist zumindest jetzt ganz fern, fast unwirklich. Ich atme die frische Luft, spüre die Sonne und den Wind. So wie meine Lunge frei wird, so wird es auch meine Seele. Ich fühle mich geborgen und zugleich frei. Ich fühle mich Gott näher, alles um mich herum hat er ja erschaffen, und nicht zuletzt auch mich. Ich danke dir, mein Gott, daß ich das erleben darf.  

So wie ich diesen Weg gehe, komme ich auch näher zu dir, Schritt für Schritt. Alles braucht seine Zeit, und alles hat seine Zeit. Jetzt ist die Zeit des Gehens. Und doch freue ich mich auch auf die Zeit des Ruhens am Abend, der Stille, des Nachdenkens, was mir dieser Tag gebracht hat. Es ist für mich ein besonderes Glücksgefühl, gehen zu können, gehen zu dürfen. Habe ich doch Zeiten erlebt, da ich das nicht mehr konnte. Ich danke dir für dieses neue Leben, das du mir geschenkt hast, damit ich zu dir kommen kann, Schritt für Schritt, immer wieder.  

Aber ich bin nichtalleine, das stärkt mich. Ich gehe mit anderen, den gleichen Weg, und doch jeder seinen eigenen Weg. Wir sprechen miteinander, mal in Gruppen, mal zu zweit, wir tauschen uns aus. Und ich erfahre vieles über andere, Dinge die mir neu sind, oder Erfahrungen, die ich selbst auch schon gemacht habe. Und wir alle befinden uns in deiner starken Hand, so bin ich nie alleine, selbst wenn ich ein Stück des Weges alleine gehe. Wenn wir dann anhalten, um Lieder zusingen und uns spirituell zu gemeinsamen Lesungen zu finden, so wird mir deine Anwesenheit noch bewußter. Es gibt Gelegenheit, die Gedanken abzwenden,von all den kleinen Sorgen und Kümmernissen, die mich sonst gefangen halten.All das ist dann nicht mehr so wichtig. All die Unruhe, die ich sonst verspüre, taucht unter und eine große Gelassenheit ergreift mich, eine Zufriedenheit mit mir selbst.  

Ich muß mich nicht beweisen, ich  b i n. Einfach nur ich selbst, eingefangen in einer größeren Macht, die mich beschützt und meine Wege  lenkt, nicht nur diesen, den ich gerade gehe, sondern alle Wege, die ich im Leben gehe, vor allem meine Lebenswege.  

So wie ich diesen Weg hier gehe,  will ich auch am Ziel dieses Weges ankommen, ein Ziel das einen Namen hat, das ich kenne, obwohl ich noch nie dort gewesen bin.   

Auch mein Leben wird ein Ziel haben, vielleicht sehe ich es noch nicht so klar, aber wenn der Weg gut war, wird alles gut werden. Und alles oder alle die mich auf diesem Weg begleiten oder mir begegnen, sind ein Teil davon.

 

 

 

 

Fortlaufende Gruppenangebote:

 

Achtsamkeit und Stressabbau

 - neuer Beginn 2.10.2017 

 

Gesprächskreis (2) 

Kinder der Kriegskinder         - neuer Beginn 23.10.2017

 

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Vorträge:

 

Wir Kinder der Kriegskinder

13.10.2017 Grafing, Pfarrheim 

23. Nov. 2017  Jugendstelle Ebersberg, 20:00-22:00

23. Jan. 2018 - Pfarrheim Vaterstetten, 20:00 - 22:00

 

Scham, ein Tabu

Termine noch offen

 

Chronische Schmerzen

Termine noch offen

 

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Wandern für Seniorinnen und Senioren 59+

 

7.10.2017 - Ehrwald

28.10.2017 - Ammerleite

18.11.2017 - Staffelsee

13.01.2018 - 20.01.2018 Benediktbeuern

10.03.2018 - Walchensee

7.04.2018 - Kreuth

12.05.2018 - Obersalzberg